

Wenn man mich fragt, wie ich geworden bin, wer ich heute bin, beginnt die Geschichte nicht mit einem großen Aha-Moment. Es war eher ein leises, stetiges Erkennen: Dass Räume mich anziehen. Dass Menschen mich interessieren. Und dass sich beides auf besondere Weise miteinander verbindet.
Mein Vater war Architekt. Als Kind lief ich neugierig über seine Baustellen, stellte mir vor, wie Menschen später in diesen Räumen leben würden, was hier entstehen könnte, wie sich ein Ort verändern lässt.
Doch während er Gebäude plante, zog es mich immer weiter ins Innere der Architektur. Ich wollte nicht nur die Hülle gestalten, sondern das, was Menschen im Alltag wirklich berührt. Diese Entscheidung – Innen statt Außen – ist bis heute einer der klarsten Schritte meines Lebens.
Bevor ich mein eigenes Studio gründete, habe ich bewusst alle Facetten der Innenarchitektur intensiv durchlaufen – von der Konzeptentwicklung bis zur Baubegleitung. Diese Jahre waren wichtig, weil sie mir gezeigt haben, wie Theorie, Handwerk, Planung und Kommunikation ineinandergreifen. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für mich eine klare Entscheidung: mehr Verantwortung zu übernehmen, Gestaltung offensiver zu denken und Unternehmen ganzheitlich zu begleiten. Mein erstes großes Projekt – ein nachhaltiges Musterhauskonzept – war ein echter Vertrauensbeweis und der Startpunkt einer mittlerweile 20-jährigen Tätigkeit, in der ich unterschiedlichste Unternehmensräume neu gedacht und geprägt habe.
Heute arbeite ich im Corporate Interior Design für Unternehmen, die Räume nicht nur funktional nutzen, sondern als strategisches und emotionales Element ihrer Identität verstehen.
Ich denke konsequent vom Menschen her. Bevor ich eine Linie zeichne, möchte ich spüren, wie ein Raum wirken soll – und warum. Gleichzeitig habe ich eine Gestaltungsform weiterentwickelt, die mich in meiner Arbeit tief prägt: Anamorphosen. Nicht als dekoratives Add-on. Nicht als getrenntes Standbein. Sondern als integralen Bestandteil einer Innenarchitektur, die Werte in den Raum überträgt und Menschen bewegt.
Weil er Menschen ins Zentrum stellt.
Weil er Marken stärkt.
Weil er Räume lebendig macht.
Unsere Anamorphosen schaffen identitätsstiftende Erlebnisse für Unternehmen, die ihre Haltung sichtbar machen wollen – und für alle, die glauben, dass ein Raum Geschichten erzählen kann. Für mich ist die Anamorphose dabei die kraftvollste Stimme dieses Raumes: Sie verändert Wahrnehmung, erzeugt Aktivierung und macht Werte begehbar. So verschmelzen Innenarchitektur und Anamorphose zu einem Zusammenspiel aus Atmosphäre, Funktion, Identität und Perspektivwechsel.
Ich begleite Projekte mit Klarheit, Empathie und viel Verantwortung. Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen – und spreche offen an, wenn etwas nicht stimmig ist. Nicht, um mich durchzusetzen, sondern um das beste Ergebnis möglich zu machen.
Für mich entsteht gute Gestaltung durch ein Zusammenspiel aus:
Ich glaube daran, dass Räume erst dann wirken, wenn sie verstanden, gefühlt und gelebt werden.
Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, mich auf dieser kleinen Reise zu begleiten. Vielleicht haben Sie mich dadurch ein Stück besser kennengelernt – nicht nur als Innenarchitektin, sondern als Mensch, der Räume mit Haltung gestaltet.
Wenn Sie neugiering sind, wie ihr Unternehmen seine Werte räumlich sichtbar machen kann oder Sie über eine Anamorphose nachdenken, freue ich mich, wenn wir uns austauschen.
Bis zum nächsten Journal – und bis dahin wünsche ich Ihnen Räume, die sie inspirieren.