

Silke Kahl
Innenarchitektin und Gründerin von Anna Morphs
Bevor eine Corporate-Anamorphose sichtbar wird, beginnt sie mit einer Haltung.
Mit der Frage, was ein Raum transportieren soll – jenseits von Funktion und Ästhetik.
Ich bin Silke Kahl, Gründerin von Anna Morphs. Als Innenarchitektin und Künstlerin entwickle ich Räume, die Identität sichtbar machen und Menschen emotional erreichen. Mich interessiert der Moment, in dem ein Raum beginnt zu wirken: wenn Orientierung entsteht, wenn Zugehörigkeit spürbar wird oder wenn Marken nicht erklärt, sondern gefühlt werden.
Corporate-Anamorphosen sind dafür ein besonders kraftvolles Medium. Sie spielen mit Wahrnehmung und Perspektive und machen Werte räumlich erfahrbar – in Verkaufs- und Präsentationsräumen, in Unternehmensbereichen, entlang zentraler Laufwege oder überall dort, wo Menschen Raum bewusst wahrnehmen.
Der Weg dorthin ist klar strukturiert und dennoch offen für individuelle Lösungen.
Jede Anamorphose beginnt mit einem offenen, inspirierenden Austausch. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir gemeinsam:
Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um ein gemeinsames Verständnis von Identität und Wirkung. Dieses Fundament ist entscheidend, damit die spätere Installation nicht dekorativ bleibt, sondern strategisch und fühlbar wirksam wird.
Auf Basis Ihrer Markenidentität und der architektonischen Gegebenheiten entsteht der Entwurf Ihrer individuellen Anamorphose.
Zentral ist dabei immer der definierte Blickpunkt: Von wo aus soll sich das Motiv korrekt erschließen?
Je nach Projekt kommen zum Einsatz:
Bei Unternehmen oder sozialen Einrichtungen wird dieser Schritt oft bewusst partizipativ gestaltet. Bei der Maria Ward Schule entwickelten die Schülerinnen im Kunstunterricht eigene Motive, die später als Grundlage für die anamorphen Rauminstallationen dienten.
Im nächsten Schritt wird der Entwurf präzise geschärft. Motiv, Größe, Farbigkeit und Positionierung werden so lange abgestimmt, bis Bild, Raum und Aussage eine stimmige Einheit bilden.
Gerade bei anamorpher Gestaltung ist dieser Schritt entscheidend:
Schon kleinste Verschiebungen können die Wirkung verändern. Durch Tests aus verschiedenen Perspektiven wird sichergestellt, dass die Anamorphose exakt dort „funktioniert“, wo sie wirken soll – und bewusst verzerrt bleibt, wo Bewegung im Raum entstehen darf.

Nach einem präzisen, exakten Aufmaß vor Ort – tachymetrisch und/oder per 3D-Scan – entsteht ein digitaler Zwilling des Raumes. Darauf basiert die gesamte Produktion und spätere Montage.
Je nach Anwendung, permanent oder temporär, kommen zum Einsatz:
Alle Schritte – von Aufmaß über Produktion bis zur Montage – werden von uns aus einer Hand koordiniert, überwacht und ausgeführt. Das ist essenziell, denn eine Anamorphose verzeiht keine Ungenauigkeit: Sie funktioniert entweder perfekt oder gar nicht.

Im finalen Schritt wird die Anamorphose vor Ort installiert – präzise, termingerecht und mit minimaler Beeinträchtigung Ihres Arbeitsalltags.
Jetzt zeigt sich die eigentliche Wirkung:
Flächen, die zuvor funktional oder unauffällig waren, erhalten Bedeutung. Menschen bleiben stehen, wechseln ihren Standpunkt, treten in Interaktion.
Es entsteht ein Moment der Entdeckung – und häufig das Gefühl: „Ich bin Teil von etwas.“
Gerade in Unternehmensräumen stärkt dies Identifikation, Markenbindung und das gemeinschaftliche Erleben von Werten.

Corporate-Anamorphosen verbinden (Innen-)Architektur, Kunst und Strategie.
Sie übersetzen Werte in Raum, machen Identität sichtbar und schaffen Orte, mit denen sich Menschen verbinden können – im Unternehmen, im Team und in der Begegnung mit einer Marke.
Ihre Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Erfahrung: durch den Moment des Innehaltens, des Entdeckens, des Verstehens. Wenn Menschen sich angesprochen fühlen, wenn Zugehörigkeit entsteht und etwas als stimmig und schön empfunden wird, berührt es.
Genau darin liegt der Mehrwert anamorpher Rauminstallationen: Sie schaffen Berührung – und machen Räume zu wirksamen Trägern von Identität und Zugehörigkeit.
Mehr zu diesem Anamorphose-Projekt bei Leidmann in München entdecken Sie hier